Hermann Niklas

Wetter

Lyrik

Menschen leben immer schon unter enormem Einfluss des Wetters; entsprechend große Bedeutung hat der Blick in den Himmel. Hermann Niklas hat das Wetter zuerst vom immer selben Ort aus, dann an unterschiedlichen Orten beobachtet. Seine lyrische Durchmessung der Troposphäre – dem Ort, an dem sich die meisten Wetterphänomene abspielen – wird unversehens zur Untersuchung des eigenen Ich, des Du, des Lebens; Wettererscheinungen am Himmel wechselwirken mit Geschehnissen am Boden: außer Atem als wir an der Mauer einen Fuchs entdecken er bleibt stehen / mit einer Pfote zwischen Himmel und Erde.
Von der Erdschicht über die Luftschicht bis zur Grenzschicht führt die Reise, und immer wieder zurück in die zwischenmenschliche Ebene. Mit seinen sprachlichen Wetterphänomenen erschafft Niklas intime, welthaltige, immer stimmige Tonalitäten, die je nach atmosphärischer Schicht dicht und reibungsvoll oder luftig und flüchtig sind.

Buch

pumhoesel distanzISBN 978-3-99039-171-6
Gebunden mit Lesebändchen
96 Seiten
Erscheint am 16. März 2020

EUR 15,–

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wagnersche  tyrolia  morawa  

Pressestimmen

„Die lyrischen Notate spiegeln Blickrichtungen zwischen Himmel und Erde, tasten sich entlang divergierender Luftschichten, gelangen schließlich zur Grenzschicht- als Horizont erkennbar, werfen das Ich zurück auf physische und psychische Grenzen.“
Cornelia Stahl, etcetera

„In seinen neuen Gedichten betrachtet Hermann Niklas die Verbindung zwischen Wetter und Mensch.“
Karin Katona, Niederösterreichische Nachrichten