Daniela Chana

Sagt die Dame

Lyrik

Daniela Chana verleiht dem Alltag, seinen Dramen und Routinen eine magische Realität. Menschen treffen und faszinieren einander, lieben, verletzen und verlassen einander. Tränen werden vergossen, neue Geliebte kommen, die vergangenen erscheinen im Traum. Dieses lyrische Ich ist eine Frau, die sich in der Stadt bewegt, den Zoo und die Rennbahn besucht, Menschen in Bars beobachtet, Gedichte hört und schreibt, großartig liebt, schrecklich zweifelt – an der Literatur, an der Liebe. Aber auch wenn alles irgendwann endet: Währenddessen ist es immer magisch schön, daran kann es keinen Zweifel geben.
Chanas sinnliche Sprache errettet sich und die Lesenden aus dem komplexen Geflecht der Gegenwart und legt den Fokus auf einzelne Momente; vom Mikrokosmos zwischenmenschlicher Beziehungen gleitet die Dichterin elegant zum großen Ganzen.

Buch

chana sagtdiedameISBN 978-3-99039-134-1
Gebunden mit Lesebändchen
96 Seiten
lieferbar

EUR 13,–

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Pressestimmen

„Ob nun im Sommer oder Winter, ob in Supermärkten oder im Zoo, die Szenen und Bilder, die Daniela Chana mit ihrer luftigen Poesie zielgenau einfängt, bleiben in Erinnerung, wollen noch einmal gelesen werden, vielleicht auch, weil sich die Lyrikerin zu einer bemerkenswerten Schlichtheit bekennt, die auf den Rhythmus eines tatsächlich magischen Realismus setzt.“
Carsten Otte, SWR 2, Lesenswert Magazin

„Daniela Chanas Gedichte erkunden mit wenigen Worten Liebesmomente und Trennungen im urbanen Umfeld. Ihre luftige Lyrik ist deshalb so bildstark, weil sie auf die unerhörte Schönheit des Schlichten setzt und gleichzeitig erstarrte Verhältnisse mit leiser Selbstironie in Bewegung bringt.“
Carsten Otte, taz. die tageszeitung

„Schlichtheit steht ein wenig in Verruf in der Lyrik, allzu oft wird sie mit Einfalt verwechselt. Schlicht in der Form, unprätentiös im Auftreten, aber alles andere als einfältig in ihrem gedanklichen Hallraum, ihrem Hang zur Dialektik sind Daniela Chanas Gedichte über – ja, worüber? Über das Leben einer jungen Frau in einer Stadt, die wohl Wien heißt, einer Frau, die ausgeht und einkehrt, sich verliebt und entliebt, die dichtet und leidet und sich und andere mit einem Augenzwinkern beobachtet.“
Daniela Strigl, Lyrik-Empfehlungen 2019

„Man kann sich vernarren in diese Gedichte, weil sie so eigenwillig sind und doch so einfühlsam. Mitunter kann man nicht nur – man muss geradezu.“
Timo Brandt, Signaturen – Forum für autonome Poesie

„Diese Texte verströmen etwas Begeisterndes, etwas zutiefst Feminines in ihrer unaufdringlichen Klugheit und Empathie, gleichzeitig in ihrer trotzigen Streitbarkeit, die durch die zarten Formulierungen hindurch scheint.“
Marcus Neuert, Buchmagazin des Literaturhaus Wien