Katharina Ferner

nur einmal fliegenpilz zum frühstück

Lyrik

Alle Sinne sind gefordert bei der Lektüre dieser Gedichte: Pilze und Beeren werden gegessen, es riecht nach Rauch, der Mensch nach Schweiß, es knistert, rauscht, zirpt, Brennnesseln traktieren die Haut, Gräser streicheln, Farben schillern, schimmern, brillieren – kann allmählich kein grün mehr sehen. Trotz all der Natur schreibt Katharina Ferner nicht unbedingt Naturlyrik; hinter und zwischen all den Bäumen, Vögeln und Insekten lauert das Zwischenmenschliche, die Zärtlichkeit, die Grausamkeit.
Überraschende Perspektiven und Kontraste ergeben sich dadurch, dass jeder Text quasi in zwei Sprachen vorliegt, von zwei Seiten her erzählt wird: einmal in fein ziselierter Hochsprache, und einmal in ostösterreichischer Mundart. Es darf gestaunt, gelacht, geschluckt, auch gerätselt werden.

Buch

ferner fliegenpilzeISBN 978-3-99039-143-3
Gebunden mit Lesebändchen
96 Seiten
lieferbar

EUR 13,–

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Pressestimmen

„Hier werden Naturlyrik und Dialektdichtung herrlich entspannt auf hohem Niveau geboten. Aus der Feder einer jungen, unbekannten Dichterin stammend, lässt diese fulminante Talentprobe zweifellos Großes erwarten.“
Walter Wagner, Buchmagazin des Literaturhaus WIen

„Katharina J. Ferner nimmt artig die ausgestreuten Lyrik-Devotionalien und spielt damit in zwei Sprachnuancierungen, wobei die hingeknallten Spielkarten nur bedingt mit den hingebellten Sätzen zu tun haben müssen. Ein befreiendes Spiel, das man nach Ende der lyrischen Kartenrunde selbst weiterspielt.“
Helmuth Schönauer