Ewald Baringer

Kinderstube der Fische

Gedichte

Ewald Baringer ist der Schelm unter den Dichtern. Ausgestattet mit scharfer Sicht, feinstem Humor und einem Wortwitz, der sich ins Gedächtnis bohrt, entlarvt er die Tücken des alltäglichen Daseins. Nicht immer läuft alles wie am Schnürchen, und was Mensch gar nicht mag, ist die Tatsache, dass nicht jeder nach der eigenen Pfeife tanzt. Baringers Gedichte greifen mit viel Empathie und einer gehörigen Portion Selbstironie gnadenlos in diese menschliche „Bredouillensuppe“.
Für alles scheint der Meister der Metapher die richtigen Worte zu finden; sein lyrisches Ich reitet furchtlos und stets der Aufklärung verpflichtet durch die Schauplätze der Gegenwart. Narzissmus, Kommunikationsprobleme, Missverständnisse und die Komplexität menschlicher Beziehungen bilden die Spielwiese für den Dichter, durch dessen Texte gelegentlich auch Tiger, Moorleichen und Tarzan schleichen.

Buch

baringer fischeISBN 978-3-99039-123-5
Gebunden mit Lesebändchen
96 Seiten
lieferbar

EUR 13,–

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Pressestimmen

„Dass diese Verweigerung der Muse nur eine ungünstige Tagesverfassung von ihr bzw. ihres Empfängers gewesen sein muss, zeigt der Rest von Ewald Baringers neuem Gedichtband, in dem gut 90 Seiten lang höchste Musen-Animation vorherrscht, auch wenn diese dafür tief in den Alltag hinuntersteigen, manch „einfache antwort“ (Titel eines Gedichts) geben und sich in „verflachung oben“ mit Wortungetümen wie erwartungshaltungsschädenprophylaxe herumschlagen muss. All dies gelingt ihr und dem von ihr Geküssten, dem in Klosterneuburg lebenden Journalisten und Autor aber so spielerisch leicht wie poetisch gefinkelt.“
Gerald Schmickl, Wiener Zeitung

„Ewald Baringer ist einer, der sich zeitungsgemäß ausdrücken kann und trotzdem die große weite Welt der Sprachkunst auszuloten versteht. […] Er hat eine wunderbar vielfältige Wortwelt geschaffen.“
Thomas Jorda, Niederösterreichische Nachrichten

„Die Gedichte […] zeugen dabei von tief greifender Liebe zur Sprache wie von gelassenem Mut zur Selbstironie. Von seinem kritisch-ironischen Blick bleiben weder das kulinarische Angebot bei Abendeinladungen noch der örtliche Sparverein und nicht zuletzt das Schreiben selbst verschont.“
Salzburger Nachrichten / APA

„[Ewald Baringers] Gedichte […] sind derart reich an überraschenden Formulierungen und feinsinnigen Wortschöpfungen, dass erst gar keine Zweifel an seinen poetischen Gaben aufkommen.“
bl, Badische Neueste Nachrichten

„Der Dichter beschreibt mit witziger und feiner Wortklinge zahlreiche menschliche Probleme bei der Kommunikation, Beziehungschaos und verschiedene weitere Facetten unseres alltäglichen Lebens.“
Markus Jäger, ekz.bibliotheksservice

„Ewald Baringer appelliert an die Stimmungsmobilität der Leserschaft, wenn schon gute und schlechte Tage kommen, warum nicht zu den schlechten wenigstens gute Miene machen? Sei es, dass man die Bedeutung aushebelt, indem man sie wörtlich nimmt und so automatisch ins Groteske verfällt, sei es auch, dass man den hässlichen Ausformungen des Alltags Flossen verleiht und eine Stromlinienform dazu. In der Kinderstube der Fische geht es auf jeden Fall fröhlich zu, das ist gewiss.“
Helmuth Schönauer