Lukas Meschik

Die Räume des Valentin Kemp

Roman

Eine Entführung. Ein mit allem Nötigen ausgestatteter Kellerraum: Valentin Kemp findet sich nach einer trunkenen Nacht in einem Pub allein in einem türenlosen Raum wieder. Warum ist er hier? Wer hält ihn fest? Wozu? Jemand hat große Pläne mit dem jungen Schriftsteller, wird sich zeigen, jemand glaubt zu wissen, was gut für ihn ist. Ein Stapel Papier liegt bereit, Valentin beginnt nach und nach, die Seiten zu füllen.
Monate später kehrt er in sein Leben mit Marion zurück, aber in Schleifen und Kreisen zieht es ihn wieder und wieder in diesen Kellerraum. An welchen Punkten entscheidet sich, welches Leben man lebt? Wer trifft diese Entscheidungen?
Auf den Spuren von Paul Austers Reisen im Skriptorium führt Lukas Meschik durch fünf Räume mit immer weniger deutlichen Konturen in eine geheimnisvolle, unheimliche Geschichte, in der allmählich alle Grenzen verschwimmen: zwischen Wahr und Erfunden, zwischen Zwang und Freiwilligkeit, zwischen Gut und Böse.

Buch

meschik kempISBN 978-3-99039-118-1
Gebunden mit Lesebändchen
184 Seiten
lieferbar

EUR 18,–

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Pressestimmen

„Das einzelne Element der ganzen Anordnung, das dabei (diesen Rezensenten) am meisten zu überzeugen vermag, ist der Umstand, dass der eigentliche Loop – das technische, philosophische, selbst das ganz praktische „wie“ jener Zeitreise oder jenes Zeit-Möbiusbandes – komplett in den Hintergrund tritt. Also: Nicht so sehr, dass der Loop in den Hintergrund tritt – das gehört zu den Erfordernissen gerade dieser Erzählhandlung – sondern wie friktionsfrei und vollständig Meschik ihn unter den Teppich kehrt, ohne dass die Geschichte seiner Funktionalität entbehren muss.“
Stefan Schmitzer, fixpoetry

„Lukas Meschik erzählt von diesen magischen Räumen, in welche die Schriftsteller alle eingesperrt sind, wenn sie schreiben. Das Erzählte kann erfunden sein, das Aufgeschriebene eine Meditation, die Gedanken eine Liebeserklärung. Wahrscheinlich muss sich auch der Leser einsperren, um das alles zu verstehen. Oder noch besser, vielleicht wird der Leser entführt und in Geiselhaft genommen vom Autor.“
Helmuth Schönauer