Rainer Juriatti

Die Abwesenheit des Glücks

Erzählung

Nicht jede Schwangerschaft endet mit der Geburt eines gesunden Kindes, mit dem großen Glück als Familie – oft stirbt ein Kind vor, während oder kurz nach der Geburt. Aber auch dieses Kind ist auf seine Art ein Teil der Familie. Seine Eltern und Geschwister leben nun mit einem Sternenkind, wie diese Kinder genannt werden.
Rainer Juriatti ringt seit über zwanzig Jahren darum, seiner Liebe, seiner Trauer, seinem Schmerz, seinem Hadern eine Form zu geben, seit über zwanzig Jahren versucht er, seine Erfahrungen, die ihn und seine Familie an ihre Grenzen geführt haben, ohne Kitsch, ohne Betroffenheit, ohne Bitternis zu erzählen.
Das nun ist die Geschichte seiner Sternenkinder, besonders seines viel zu früh geborenen und gestorbenen Sohnes – Pablos Geschichte.

Buch

juriatti abwesenheitISBN 978-3-99039-127-3
Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
160 Seiten
lieferbar

EUR 18,–

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Pressestimmen

„Die Erzählung selbst, ‚Die Abwesenheit des Glücks‘, ist ebenso etwas Besonderes, und man fragt sich zuerst, ob es nicht zu intim ist, das Thema vor aller Öffentlichkeit, der potentiellen LeserInnenschaft, in der gewählten Weise auszubreiten.“
Janko Ferk, Buchmagazin des Literaturhaus Wien

„Und nicht zuletzt erzählt das Buch auch vom Schreiben. Fragt, was es kann, ob es eine eigene Kraft hat und wenn, wie weit diese trägt. Sehr weit, in seinem Falle. Sehr, sehr weit.“
Frank Keil, Maennerwege

„Rainer Juriatti lässt die Leser mit Die Abwesenheit des Glücks an einem zutiefst persönlichen, unvorstellbaren Schmerz teilhaben, der – da ist er sich sicher – nie vergehen wird.“
Annette Raschner, Kultur – Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

„20 Jahre dauerte es, bis Vera und Rainer Juriatti den Schmerz, die Trauer und die Liebe für den bei der Geburt verstorbenen Sohn Pablo (in druckreife Worte) fassen konnten. Das soeben erschienene Buch Die Abwesenheit des Glücks sei ihr gemeinsames „Projekt“: Und es sei mehr als ein Projekt, es sei ihr bisheriges Leben, betont Rainer Juriatti.“
Johannes Schmidle, ORF Radio Vorarlberg – Focus

„Der berührende Text, in Tagebuch- und Briefform mit wechselnden Zeitebenen, schafft durch den Kunstgriff eines Beobachters von außen, der die Gedanken und Träume der Eltern und von zwei lebenden und fünf Sternenkindern kommentiert, eine entlastende Distanz. Juriatti schreibt keinen Ratgeber, sondern eine hoch literarische Erzählung, um dem Sternenkind eine Identität zu geben, den eigenen Weg zu zeigen und das Thema zu enttabuisieren. Und das ist im hohen Maße beeindruckend gelungen.“
Margret Becker, ekz.bibliotheksservice

„Zwischendurch wird die Erzählung zu einem Essay, der den Fragen nachgeht, warum bei den einen das Leben so wichtig ist, dass sie nie mehr aus der Trauer finden, und bei anderen so pragmatisch, dass sie es wegmachen lassen können. Und es stellt sich auch die Frage, ob es legitime Wünsche sind, wenn man einfach eine Familie gründen will, und leidet, wenn es nicht funktioniert.“
Helmuth Schönauer