Timo Brandt

Das Gegenteil von Showdown

Lyrik

Diese Gedichte kommen (direkt) aus dem Leben, ohne Umwege – es verschlägt uns darin u. a. nach Hamburg oder Tübingen, ins Comicuniversum der Peanuts und auf Kreisbahnen um die Fragen nach Liebe, Freude und Verlust. Die kleinen Augenblicke haben dabei ebenso ihre Berechtigung wie die großen Gedanken.
Lyrik ist ungemein vielfältig, und Lyriker*innen tun gut daran, das zu nutzen. Timo Brandt verortet sich selbst mitten im literarischen Kosmos zwischen Nicolas Born, Gerald Locklin, Rainer Maria Rilke, Mary Chapin Carpenter, Bob Dylan und Julian Barnes und lotet die lyrischen Möglichkeiten ungeniert aus: Er verwendet Reime genauso wie die freie Form, stattet stilsicher jedes Gedicht aus mit dem, was es verlangt, bietet Humor und Überraschung von honigsüß bis bitter und erlaubt sich starke Bilder, die sacht an den Grenzen des Kitsches entlangstreifen, freilich ohne sie zu überschreiten – es ist eben manchmal kitschig, das Kennenlernen, das Küssen, das Vermissen, das Staunen.

Buch

pumhoesel distanzISBN 978-3-99039-169-3
Gebunden mit Lesebändchen
96 Seiten
Erscheint am 16. März 2020

EUR 15,–

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wagnersche  tyrolia  morawa  

Pressestimmen

„Gerade das Ineinander von Euphorie und Verletzlichkeit in der Liebeslyrik des 1992 geborenen Autors bringt das breite Spektrum einer das ganze Dasein erfassenden Sprache zum Ausdruck. In den Poemen scheint dabei alles in Bewegung und am Wanken zu sein.“
Björn Hayer, lesen & hören

„Ich habe das Buch insgesamt als Ausdruck eines Autors wahrgenommen, der stark auf der Suche ist: auf der Suche nach Begegnung, auf der Suche nach Einklang und vor allem auf der Suche nach sich selbst. All das ist nicht nur legitim, sondern mutig, vor allem auch, wenn es sich in so klar greifbarer Sprache artikuliert wie bei Timo Brandt. Und in diesem Sinne hat mir das Gegenteil von Showdown imponiert.“
Stefan Hölscher, Signaturen